Alpencross

Tour de Bart



Dienstag 21.11.2000 Sorento - Nicoli

Am Morgen erwartete uns wie befürchtet ein Hund, was sonst. Nach der Abfahrt von Sorento landeten wir nach ca. einer einstündigen Irrfahrt auf der Autobahn. Jetzt ging es in Richtung Sizilien. Wir campierten wild in der Nähe eines Dorfes namens Nicoli (ist ungefähr der Schaft des italienischen Stiefels). Unterwegs kauften wir eine Flasche Rotwein (selbst gekeltert) von einem Bauern am Straßenrand der auch andere Produkte wie Käse und Wurst aus eigener Produktion anbot. Auf der Weiterfahrt nach Nicoli die durch viele Orangen-, Zitronen- und Olivenplantagen führte fühlte man sich fast wie in die Feudalzeit zurückversetzt. Überall an den Straßenrändern Schwarze (Afrikaner) die (wahrscheinlich) warteten bis sie mit dem LKW abgeholt wurden. Es war schon ein trauriges Bild, denn die Schwarzen schauten nicht gerade glücklich.

Die Suche nach einem geeigneten Platz um das Zelt dort aufzuschlagen sollte sich als sehr schwierig erweisen. Inmitten einer Olivenplantage auf einem fast moorähnlichen Feld, weit abseits jeglicher Zivilisation, ließen wir uns dann nieder. - Ankunft 15:45 Uhr - Nachdem wir das Zelt aufgebaut und alles für die Nacht hergerichtet hatten genossen wir unter freiem Himmel den gekauften Rebensaft, machten uns Rühreier und aßen Kuchen unter dem dann schon sternenklaren Himmel. Wir quatschen und rauchten noch ein wenig und machten dann noch eine kleine Nachtwanderung auf leisen Sohlen, denn wir wollten ja nicht entdecket werden. Der erste Teil der Nacht war so stürmisch (vom Wind her), dass das Zelt so gewackelt und geflattert hat so das wir kaum schlafen konnten. Der zweite Teil der Nacht Stand dann im Sinne des Regens. Das Wasser peitschte auf das Zelt, aufgrund dieses Trommelns fiel das Schlafen sehr schwer.