Tour de Bart

Tour de Bart



18.11.2000 Winterthur -> Elba

Nachdem wir gestern Abend Guidos Abschied mit einer Pizzaparty feierten konnte die Reise heute eigentlich losgehen. Aber wohin??? Wir sind also gegen 6:00 Uhr aufgestanden und haben noch einmal im Internet nach Lastminuteangeboten für Malta, Teneriffa und die Kanaren, aber es war selbst für „letztminütige Reisen“ zu spät! Nun um 07:30 Uhr ging es halt mit dem Auto los. Wir hatten die Insel Elba favorisiert. Um 16:30 Uhr kamen wir in Piombino an, das ist ein Ort, von dem aus man mit der Fähre zur Insel Elba gelangen kann. Wir hatten auch Glück, denn die Fähre legte auch gleich ab (vorher mussten wir noch für ein Auto und zwei Personen 60.000 Lire bezahlen) und nun gab es kein zurück mehr. Die Überfahrt dauerte ca. eine Stunde bei einer Distanz von 10 Kilometern. Der Ort an dem wir anlegten hieß Portoferraio. Jetzt wurde es schon langsam dunkel, wir mussten uns also beeilen einen Zeltplatz zu finden, oder einen geeigneten Platz zum wilden Camping. Wir haben gleich in Portoferraio gefragt, wo sich der nächste Zeltplatz befindet, doch es war schwer mit den Einheimischen zu kommunizieren (sie konnten kein englisch und wir kein italienisch mehr), selbst die Dame in der Touristeninformation konnte uns keine genauen Auskünfte geben. Also fuhren wir einfach in irgendeine Richtung und hofften dort einen Zeltplatz zu finden. Nach ca. 10 km fanden wir dann auch einen Zeltplatz, der jedoch geschlossen war – es kam aber der Nachtwächter des Zeltplatz aus seinem Häuschen und dieser sagte uns, dass in dieser Jahreszeit nur noch ein Zeltplatz geöffnet hat. Er beschrieb uns den Weg und dann ging es auf der beschriebenen Route zum einzig offenen Zeltplatz. Wir trafen dort kein Personal an und haben uns dort einfach einen Platz ausgesucht. Beim Zeltaufbau stand uns Uwe (www.teakdeck.de) hilfreich mit „seinem“ Hammer zur Seite. Er war geschäftlich mit seinem Wohnmobil unterwegs und hatte auch seine Frau mitgenommen. Uwe erzählte uns von den Unwettern die Norditalien überschwemmten und das sich vor ihm die Strasse teilte (aufriss) und das er einige Umwege aufgrund von Umleitungen machen musste. Beruflich ist Uwe Schreiner mit einer Spezialisierung auf Teakdecks (Schiffsböden), weswegen er oft im Mittelmeerraum unterwegs ist. Sein Boot liegt in der Türkei. Er spendierte uns ein Bier und dann haben wir uns ganz nett unterhalten, denn er hatte früher mal ein Bikegeschäft und ist auch heute noch viel mit dem Rad unterwegs. Die Temperaturen betrugen 14°C.